Empfehlenswertes Kürbisgewächs : Der Patisson

Patissons sind – wie auch die Zucchini – eine Varietät des Gartenkürbis, die allerdings sehr alt ist und bereits zu den Zeiten der Inka in Amerika angebaut worden sein soll. Im Handel sind Patisson selten zu  finden – wir fanden ein schönes Exemplar in unserer „Ökokiste“ die wir neulich vom Hutzelhof erhielten.

Der Patisson kann weiß, gelb oder grün gemustert sein. Möchte man ein knackig frischen Kürbis, sollte man den Patisson ernten, wenn er ca. Handtellergroß ist. Wenn ihr sehen möchtet, wie ein Patisson aussieht empfehle ich euch die Google-Bildersuche nach „Patisson“.

Hübsch wie er ist, könnte man den Patisson auch als Zierkürbis einsetzen – doch das wäre zu schade, denn das Gemüse ist einzigartig in Konsistenz und Geschmack und bietet viele Einsatzmöglichkeiten.

Erste Hilfestellung bot uns der Hutzelhof selbst, der dieser Ökokiste ein Rezept beigelegt hat:

Das Gratin ist lecker, aber relativ fett. Es eignet sich für Patissons nahezu aller Größen.

Patissongratin für 2 Personen:

Gratin mit Patisson Kürbis

  • Zubereitungsdauer:
  • Garzeit:
  • Gesamtzeit:
  • Portionen : 2
  • Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 1 Patisson ca. 20cm Durchmesser
  • 100 g Champignons
  • 150 g Speckwürfel
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Creme fraiche oder Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie
  • Pinienkerne
  • 100 g Emmentaler oder anderen aromatischen Hartkäse

Zubereitung:

  1. Die in Scheiben geschnittenen Champignons mit dem Speck und der fein gewürfelten Zwiebel in wenig Fett kurz dünsten, Creme fraiche hinzufügen und würzen. Den Kürbis schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden.

  2. Kürbisscheiben mit den Champignons mischen, in eine Auflaufform füllen, mit dem Käse bestreuen und bei ca. 180-200° C etwa 30 Min. überbacken. Falls sich noch keine schöne Kruste gebildet hat, evtl. ca. 5 Minuten übergrillen.

  3. „italienische“ Variante

  4. Da wir keine Champignons, keinen Speck und keinen Emmentaler im Haus hatten, kochten wir die italienische Variante dieses Auflaufs. Statt Speck verwendeten wir scharfe italienische Paprikasalami, statt Champignons TK Steinpilze und statt Emmentaler Parmaggiono Reggiano – es war sehr lecker und die leichte Schärfe der Salami tat dem Auflauf gut!

  5. Im Auflauf erinnert der Patisson in seiner Konsistenz fast etwas an Äpfel oder Birnen, also überhaupt nicht matschig, wie man das bei Kürbissen mitunter fürchten muss. Das Aroma ist dezent aber fein! Dieses Auflaufrezept könnte man auch mit Kartoffeln machen – aber mit einem Patisson ist er saftiger und feiner!

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