Co-Cooking in Warngau bei Anja und Martin

7dfaAm 31.07.2004 fand das beim Münchener Stammtisch im Juni angekündigte Kochevent in Warngau (zwischen Holzkirchen und Bad Tölz) statt. Das Wetter spielte mit und die angekündigten Co-Cookers standen doch tatsächlich trotz einstündiger Anfahrt pünktlich um 19.00 Uhr und mit einem sehr leckren italienischen Wein bewaffnet, wohlgelaunt und zu allen Schandtaten bereit bei Anja und Martin in der Küche.

Weil der Schwabenmann Jürgen verhindert war, hatten wir ja umdisponiert und wollten der italienischen Küche frönen. Und wie wir frönten!!!!!!!!!!!!

Aber erst mal zubereiten: Wir standen also zu Viert in der Küche und Martin, der alles Leckre für unser Mahl eingekauft hatte, erzählte erst mal bei einem Gläschen des von Kerstin und Uli mitgebrachten oberleckren Weißweins, was es geben sollte:

  • Bruschetta (in der Pfanne geröstetes italienisches Ciabatta) mit gewürfelten Tomaten und diversen Kräutern als Vorspeise
  • Zweiter Gang: Rigatoni (das sind diese dicken runden Nudeln) alla matriciana (ist eine säuerlich-pikant zubereitete italienische Soße) mit geraspeltem Pecorino (hierbei handelt es sich um einen Hartkäse aus Schafsmilch)

 

  • Und dann der eigentliche Hauptgang: Bereits zwei Stunden zuvor von uns eingelegte und gefüllte Dorade, die bei herrlichen Temperaturen im Garten gegrillt wird, serviert mit einem Salat, bestehend aus Rucola, italienischen Tomaten, und – last but not least – Büffelmozarella mit einer selbstzubereiteten Salatsoße und obenauf Basilikumblättchen.
  • Den absolut krönenden Abschluss sollte dann eine selbstgemachte Zabaione mit on Top Walnusssplittern bilden.

 

93a3So, dann mal ran an die Arbeit bzw. an das Vergnügen, denn dass es das war, darüber waren wir vier neuen Co-Cooker uns zum Schluss sehr einig. Wir bereiteten die einzelnen Gänge nacheinander zu und haben Sie sodann auf der Terrasse einen nach dem anderen gleich vertilgt. Nach dem Hauptgang, der sehr gelungenen Dorade, die uns schon beim Grillen eine köstliche Vorahnung auf das zu erwartende Gaumenvergnügen gab, hatten wir dann schon so viel Lach- und Gesprächsstoff, dass wir erst etwa eineinhalb Stunden danach merkten, ups, da fehlt ja noch das Dessert. Sogleich machten wir uns – ermutigt von den ziemlich gelungenen Vor- und Hauptgängen und bewaffnet mit Schneebesen und bloß vier bis fünf Zutaten – an dieses schwierige Kapitel der Eigenherstellung von Zabaione, die wir am Tisch dann – wie es sich gehört – flambierten. Es war, als der erste Löffel an den Gaumen kam, nur noch Verzückung in den Augen aller vier „Köche“ zu lesen und unser Gaumen entschied – ohne uns selbst zu sehr loben zu wollen – dass es die wohl köstlichste Zabaione war, die er bislang zu schmecken bekommen hatte.

Bis fast um 1.00 Uhr saßen wir bei Kerzenschein auf der Terrasse nach all dem herrlichen Gaumenschmauss, der mit einem leckeren Grappa abgerundet wurde und nahezu komplett aufgebrauchten Weinbestand und fühlten uns – wen wundert`s – rundum wohl. Zum Abschluss meinte Uli lachend, „die Messlatte sei nach diesem Abend nun schon ganz schön hoch und schwierig zu toppen“, aber wir sind guter Dinge und lesen es ja auch täglich im Forum, dass es noch unzählige sehr sehr gute Rezepte und Eigenkreationen gibt.

97c0Es war jedenfalls ein sehr toller Abend und wir haben gemeinsam den festen Entschluß gefasst, damit weiterzumachen und schon einen neuen Termin für das nächste Kochevent festgelegt und einen neuen Stammtisch geplant.

Wir freuen uns auf neue Kochbegeisterte und sagen bis dahin „Euch allen eine gute Zeit“,

Anja

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